Projektbeschreibung

Das ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung entwickelte die Wissenslandkarte NiddaLand als Teil des Forschungsprojektes NiddaMan.

NiddaMan war von Mai 2015 bis Mai 2018 ein Verbund aus mehreren Forschungspartnern und wurde von der Goethe-Universität Frankfurt am Main geleitet. Gemeinsam mit den Partnern untersuchte die Universität die Ökologie der Nidda und ihrer Nebenflüsse, erforschte die Ursachen von Umweltbelastungen und entwickelte Strategien zur Verbesserung des Gewässerschutzes. Neben Untersuchungen zum Schadstoffeintrag und zur chemischen Gewässergüte, der Bewertung ökotoxikologischer Effekte, der Biodiversität und der Effizienz von Renaturierungsmaßnahmen wurden Konflikte bei der Nutzung des Flusses identifiziert und das Wissen unterschiedlicher Interessensgruppen einbezogen.

Auf der Plattform NiddaLand kann jeder Beobachtungen am Fluss (z.B. Tiere, Pflanzen, aber auch Umweltbelastungen) posten und kommentieren und damit aktiv in einen Austausch mit anderen Interessierten und der Forschung treten.

Anlass des Projekts NiddaMan war, dass viele deutsche Gewässer, darunter auch die Nidda, den guten ökologischen Zustand im Sinne der Wasserrahmenrichtlinie nicht erreichen. Mit den Ergebnissen hat das Forschungsprojekt neue Wissensgrundlagen geschaffen, damit Maßnahmen zur Verbesserung von Gewässerökosystemen in Zukunft besser geplant werden können.

http://www.niddaman.de

 

NiddaMan (FKZ 02WRM1367; Laufzeit 01.05.2015 – 30.04.2018; Verlängerung bis 31.05.2018) war eines von 14 Projekten in der  BMBF-Fördermaßnahme „Regionales Wasserressourcen-Management für nachhaltigen Gewässerschutz in Deutschland“ (ReWaM) und Teil des BMBF Förderschwerpunktes „Nachhaltiges Wassermanagement“ (NaWaM) im Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA).

 

 

11 Verbundpartner, davon 3 assoziiert:

 

Brandt Gerdes Sitzmann Wasserwirtschaft GmbH, Darmstadt

Bundesanstalt für Gewässerkunde, Koblenz

Eberhard Karls Universität Tübingen

Goethe-Universität Frankfurt am Main

Institut für sozial-ökologische Forschung GmbH, Frankfurt

Karlsruher Institut für Technologie

Technische Universität Darmstadt

UNGER Ingenieure, Darmstadt

Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG), Wiesbaden (assoziierter Partner)

Regierungspräsidium Darmstadt (assoziierter Partner)

Wetteraukreis, Friedberg (assoziierter Partner)